„Happysad©"

Gruppentraining für von Borderline betroffene Beziehungsstrukturen

Unser Team

 
 

Trainerpaar 

Ingrid Zeddies


Jahrgang 1953, verheiratet, zwei erwachsene Kinder mit jeweils eigenen Familien. 


Berufliche Qualifikationen:

  • Ökonompädagogin
  • Sozialpädagogin
  • Koordinatorin des Familienrates
  • Systemische Familientherapeutin
  • Entwicklerin des Gruppentrainings für von Borderline betroffene Beziehungsstrukturen „Happysad©“


Tätig als sozialpädagogische Familienhelferin und ehrenamtliche Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Borderline. Über 20 Jahre Erfahrungen in der Arbeit als Sozialpädagogin. Die 4 jährige Psychoanalyse mit meinen eigenen Themen, war die Rettung für mich und meine an Borderline erkrankte Tochter Katrin, ohne dieseTherapie hätten wir uns vermutlich verloren. Nun können wir offen und (meist) angstfrei mit einander reden und authentisch bei einander sein.


"Nicht was, sondern wie man erträgt, ist wichtig“ Seneca

Trainerpaar 

Katrin Zeddies


Jahrgang 1980, in fester Partnerschaft lebend, zwei Kleinkinder


Berufliche Qualifikationen:

  • Heilerziehungspflegerin
  • Rehabilitationspsychologin (B.Sc.)
  • systemische Familientherapeutin (DGSF)
  • Psychodramapraktikerin
  • Entspannungstherapeutin
  • Autorin
  • STEPPS Trainerin
  • Standortkoordinatorin Berlin des Grenzgänger e.V. Duisburg
  • Entwicklerin des Gruppentrainings für von Borderline betroffene Beziehungsstrukturen „Happysad©“


Tätig in der stationären Jugendhilfe in einer Form des offenen Strafvollzugs und nebenberuflich tätig als Psychologin und systemisch-integrative Therapeutin


Über 10 Jahre Erfahrungen in der Arbeit mit psychisch gesundenden Menschen verschiedenen Alters, Erwachsenenbildung, Kinder- und Jugendhilfe, Gruppentrainer im Bereich Stressmanagement, STEPPS, Entspannungsverfahren und im Bereich Fortbildung mit Schwerpunkt Borderline–Störung. Die psychotherapeutische Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen war absolut überlebensnotwendig und wichtig, um mit mir und anderen in Beziehung sein zu können. Sie ist nicht abgeschlossen, denn ständig warten neue Herausforderungen, in denen ich den professionellen Blick von außen schätze und gern nutze, um mich beruflich und persönlich weiter zu entwickeln.


"Springe und das Netz wird erscheinen!“ Julia Cameron


Trainerpaar 

Marita Schmidt


Jahrgang 1953, geschieden, zwei erwachsene Kinder mit jeweils eigenen Familien 


Berufliche Qualifikationen:

  • Kellnerin
  • Dipl. Lehrerin
  • Sozialpädagogin
  • Supervisorin
  • Systemisch-IntegrativeTherapeutin


Tätig in freiberuflicher Selbständigkeit als Supervisorin und Lehrende für Psychodrama, Systemische Beratung und Therapie


Über 40 Jahre Erfahrungen in der Arbeit als Lehrerin, Erwachsenenbildnerin und im sozialpädagogischen Kontext sowie die Arbeit mit Menschen unterschiedlichster Biografien machen mich immer noch neugierig auf mehr. Die psychotherapeutische Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen ist mir ebenfalls vertraut und unterstützte mich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung.


"Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." 
Marie von Ebner-Eschenbach


www.supervision-schmidt.de

Trainerpaar 

Katharina Stassen


Jahrgang 1983, in fester Partnerschaft lebend,  2 kleine Kinder


Berufliche Qualifikationen:

  • Heilerziehungspflegerin
  • Rehabilitationspsychologin, M.Sc.


Nach Studium und Elternzeit beruflich tätig als Rehabilitationspsychologin (M.Sc.) in einer Maßnahme des Jobcenters für meist psychisch erkrankte langzeitarbeitslose Menschen. 


"Sobald ich eins haben soll, fällt mir nichts ein!"

Mir war euer "Seminar" sehr , sehr wichtig, denn nur so konnte ich erleben, wie schwer es ist, als Betroffene und Angehörige miteinander auszukommen und musste doch bei allem "Spiel" nicht riskieren, mit meiner Tochter zu sehr aneinanderzugeraten bzw. einen erneuten Kontaktabbruch zu riskieren. Ihretwegen- und meinetwegen- bin ich ja gekommen, konnte aber sie direkt ja nicht bitten, daran teilzunehmen. Mein großer Wunsch war, sie besser zu verstehen, damit wir uns nicht gegenseitig quälen. WAs kann/ muss ich ertragen, wo darf es für mich, wo für sie nicht mehr erträglich miteinander sein?

„Mir hat es sehr geholfen, über die Reaktion anderer Borderliner/innen in der Gruppe mich in sie hineinzudenken, aber auch, welches Verhalten an mir für sie unerträglich sein muss, wie z.B. eine Mutter, die allen Stimmungen hinterherläuft, sie auffangen will, dabei aber ganz ihr eigenes Leben aus den Augen verliert und sich so zum Spielball der Turbulenzen zu machen, die nur noch schlimmer werden, wenn es mich auch mitwirbelt. Dieses direkte Erleben war hilfreicher als viele Bücher. Dazu in einem geschützten Raum sich zu bewegen, im Hintergrund die fachlichen Qualitäten der Leiterin. Ich bin sehr froh, dabei gewesen sein zu dürfen. Ich glaube, ich will mutig bleiben, mich nicht vor meiner Tochter verstecken, und zugleich will ich respektvoll zurückhaltend sein.“

„Happy Sad war für mich und meine Beziehung ein riesen Anker. Wir haben gelernt achtsamer mit uns selber und der Beziehung umzugehen. Es war erstaunlich zu sehen und spüren was denn auch in meinem gegenüber vor sich geht. Die Atmosphäre während des Seminars war sehr offen, ehrlich und man hat sich einfach wohlgefühlt. Die Mischung aus Angehörigen und Betroffenen gibt dem Seminar das gewisse etwas. Die Perspektive auch aus der Angehörigen Sicht zu sehen, macht es für Betroffene leicht zu verstehen, was denn überhaupt problematische Verhaltensweisen in der Beziehung sind egal ob ausgehend von Betroffenen oder Angehörigen. Happysad war für mich eine wichtige und sehr, sehr schöne Erfahrung.“ 

„Für mich war die Teilnahme an Happysad eine absolute Bereicherung. Ich konnte durch den Theorieteil manche Anteile von mir selbst nochmal besser wahrnehmen, reflektieren und auch annehmen, bzw. einen anderen Umgang damit üben. Durch den Austausch in der gemischten Gruppe konnte ich zum einen besser erkennen, was “normal” und was “borderline” an mir ist. Auch konnte ich so die Sicht der Nicht - Betroffenen manchmal besser verstehen. Es hat mir sehr geholfen, noch einmal deutlich zu sehen, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der so “komisch/schwierig/bescheuert” ist. Und an anderen sehen die “komischen” Eigenschaften auf einmal nicht mehr so schlimm, wenn nicht sogar liebenswert aus...          Ich habe Kniffe und Anregungen erhalten, die mir schwierige Situationen erleichtern. Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die mein Leben reicher und bunter gemacht haben und bin sehr sehr dankbar, dass ich teilnehmen konnte!“ 

„Die Professionalität und Sachkenntnis mit der ihr Beiden agiert habt, haben nicht nur mich beeindruckt.

Durch den intensiven Austausch der Betroffenen und der Angehörigen kam es immer wieder zu Lichtblicken die mein Leben nachdrücklich verändert haben.

Ihr habt die Themen an den Treffen vorgegeben und hervorragend strukturiert. Es hat mich oft angenehm überrascht wie ihr die Dinge auf den Punkt gebracht habt 

Für mich hat sich das Thema „Schutz vor emotionalen Übergriffen „ großen Raum eingenommen. 

Diese Erkenntnisse waren teilweise gewaltig, und euer einfühlsamer Umgang mit uns war dabei sehr hilfreich.Ihr habt uns auch das Gefühl gegeben das ihr uns nicht allein lasst wenn es richtig schwer wurde.

Die unterschiedlichen Wahrnehmungen und daraus differierenden Schlussfolgerungen, resultierend aus der Kommunikation von Betroffenen und Angehörigen, haben mich zutiefst beeindruckt.“

“Mir hat das Training einen Raum gegeben, wo ich nicht immer selber meine Angehörigen erklären musste, wie es mir geht, sie es aber von der Gruppendiskussionen und theoretische Imputs verstehen konnte. Mir fällt es oft so schwer zu erklären was in mein Inneren vorgeht, und durch die Gruppe wurde meine Reaktions- und Beziehungsmustern deutlich und verständlich gemacht, ohne das der ”Last der Erklärung zu finden” auf mich lag. Es hat so gut getan, sich nicht so alleine zu fühlen; beide die Angehörigen und die Betroffene hatte unterstützung von Einander, und dass was fur eine Borderliner schwierig zu erklären war, konnte oft eine andere gut erklären (und das selbe für die Betroffene). Dieser gegenseitige unterstützung, aber auch bewusster Raum für beide Parteien als gleichberechtigte und ernstzunehmende Teilnehmer*innen gesehen wurde, hat viel Reflexion und Ehrliche Gespräche ermöglicht, die man in eine Beziehung alleine oft schwer behandeln kann.”

„Durch Happysad bekam ich vielfältige Möglichkeiten meine Mitmenschen zu verstehen und mich außerhalb meiner Komfortzone weiterzuentwickeln. Nach jeder Sitzung fühlte ich eine mal schöne, mal verwirrende Energie in mir. Die Stimme sagte zu mir: „Egal welche Schwierigkeiten du begegnest, kannst du sie mit den im Seminar gelernten Strategien und Werkezeugen meistern. Die Stimme wurde lauter und lauter. Nun glaube ich sie fast immer.
Happysad war eine der hilfreichsten und inspirierenden Abenteuer meines Lebens und hoffe mit meiner ganzen Seele, dass viele davon noch profitieren werden! Danke an den tollen Trainerinnen, die mir die Tür der Bordi-Welt eröffnet haben.“ 

„Für mich war das Pilotprojekt sehr hilfreich, weil ich mich mit anderen Betroffenen austauschen konnte. Ich habe mich dadurch mehr verstanden und weniger allein gefühlt. Es hat mir über eine schwere Zeit sehr geholfen. Sehr interessant fand ich auch mal zu hören wie es Müttern von Borderline-Kinder geht. Der Umgang in der Gruppe untereinander war stets respektvoll und freundlich, auch wenn manchmal ganz schön emotional.“

„Ich fand es auch schön, dass mein Freund mit zu den Treffen kam und sich etwas mehr geöffnet hat und das er auch mal die Möglichkeit hatte mir die Meinung und seine Sicht auf die Dinge unter den Augen anderer zu präsentieren. Oft hat ja jeder seine Meinung und denkt er wäre damit im Recht. Fand ich hilfreich, auch mal die Meinung anderer darüber zu hören und mich selbst und meine Fehler in der Beziehung mal zu reflektiere. Dazu müssen die Fehler eben auch angemessen angesprochen werden und dafür gab die Gruppe Raum.

Ich habe das Gefühl, dass wir als wir regelmäßig zur Gruppe kamen, mehr miteinander an der Beziehung gearbeitet haben (geredet, über die Gruppe ausgetauscht.....).“

„Ich bin sehr glücklich, an dem Projekt „HappySad“ teilnehmen zu können.

Es unterstützt mich massiv in dem begreifen, was die Auswirkungen von einer Borderline-Persönlichkeits-Störung auch im täglichen Zusammenleben mit einem Borderliner bedeutet.

Welche Ausmaße diese Erkrankung hat und was es mit dem Betroffenen und auch mit mir als Angehörigen macht.

Neben Input zum Krankheitsbild, lerne ich auch, wie ich in bestimmten Situationen adäquat reagieren kann. Obwohl ich ein Mensch der Sprache bin, war mir das mit meiner betroffenen Tochter leider nicht möglich. In der HappySad-Gruppe, habe ich die Möglichkeit bekommen, über einen recht langen Zeitraum Betroffenen (aus meiner Sicht schon gut reflektierte) und auch anderen Angehörigen zu begegnen. Von ihnen zu lernen und daraus Verhaltensveränderungen für mich abzuleiten. Aber auch die Betroffenen bestätigen durch unsere offene Kommunikation im „geschützten Raum“, von Gedanken, Sichtweisen und Gefühlen zu partizipieren. Dies wäre mir in dieser Form nirgend wo anders so ermöglicht gewesen.“

Unsere Vision

Um die Energie eines jeden Teilnehmers auf persönliche Stärken und Möglichkeiten zu fokussieren, wird es zu Beginn des Seminars Möglichkeiten geben, seine persönliche Geschichte im Sechs–Augen–Gespräch erzählen zu können, um sich im Verlauf auf das zu konzentrieren, was hilfreich ist.

Folgende Kooperationspartner finanzieren das Pilotprojekt „Happysad©"

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